Willkommen bei Hirtenhunde.org


Das beliebteste Haustier der Deutschen ist seit Jahrzehnten natürlich der Hund. Schon in Kindesjahren wünschen sich viele Menschen ein solches Haustier, das allgemein lieb, verspielt und schutzbietend seien sollte. Doch so mancher schafft sich einen Hund nicht nur aus Tierliebe an, sondern aus ganz rationalen Gründen: zur Unterstützung bei der täglichen Arbeit.

Besonders Hirten nutzen seit Jahrhunderten die Instinkte, die Verspieltheit und Zuverlässigkeit gut trainierter Hirtenhunde.

Als treuer Wegbegleiter und Freund steht ein Hirtenhund seinem Herrchen gegenüber. Zur richtigen Jahreszeit sind beide oft täglich unterwegs und treiben die Schafherden von einer zur anderen Wiese. Doch je nach Größe der Schafherden ist dabei nicht nur ein Hirtenhund aktiv.

Zwar sind diese meist sehr schnell und überblicken die Schafherde gut, doch wäre das Areal nicht selten einfach zu groß. Gemeinsam mit weiteren Hirtenhunden gestaltet man das Eintreiben und Zusammenhalten der Schafe eher als Spiel. In der heutigen Zeit ist ein Hirtenhund nicht mehr für alle Aufgaben zuständig, die sich beim Hüten der Schafe ergeben.

Viele der Schäferhunde und Collies wurden in entsprechenden Hundeschulen speziell für eine Aufgabe ausgebildet. Hütehunde werden in bestimmten Regionen eigens dazu gezüchtet, sich ihre Schnelligkeit und Auffassungsgabe zu Nutzen zu machen und die Herde beisammen zu halten. Teilweise findet auch hier eine Unterscheidung in Hütehunde und Koppelgebrauchshunde statt. Letztere sind dafür zuständig, die Herde von einer Koppel auf eine andere zu treiben.

Ihr Einsatzgebiet schneidet sich mit dem der Treibhunde, die beim Verlassen oder Wechseln der Weide die Schafherde ständig im Blick haben müssen. All diese Hirtenhunde sind für gewöhnlich vergleichsweise klein. Aus diesem Grund werden darüber hinaus Herdenschutzhunde eingesetzt, die die Herde vor Wildtieren verteidigen und eine entsprechende Größe und Stärke aufweisen.

Da die Hunde von den Wölfen abstammen, sind auch die Veranlagungen sehr ähnlich. Im Wolfsrudel hält der Leitwolf stets das Rudel zusammen und wird von weiteren Tieren darin unterstützt.

Das Umerziehen von Hunden, die ein wesentlich größeres Rudel einer ganz anderen Tierart, die darüber hinaus für den Wolfstrieb des Hundes eine potenzielle Beute darstellt, zusammenhalten sollen, wird dementsprechend aufwendig gewesen sein. Auch das Einfangen von Tieren, welche teils Gegenwehr leisten, entspricht nicht unbedingt den natürlichen Trieben eines Hirtenhundes.


Quelle: www.wikipedia.org